Grosseto-Prugna… Porticcio… Die korsischen Dörfer haben fast alle ihren “Strand”, der Ort, an den die Menschen zum Herbstende und während des Winters ihre Tiere trieben, in die unteren Höhenlagen mit weniger strengen Temperaturen. Man kann Porticcio nicht verstehen ohne Einblick in seine Seele zu nehmen, die in Grosseto-Prugna lebt. Man muss also dieses 32 km von Ajaccio entfernte Dorf besuchen und erreicht es über die Nationalstrasse, die nach Bonifacio führt. Ist der Saint-Georges-Pass erstmal überwunden, führt sie hinunter nach Grosseto-Prugna.
Zweifellos ist es die Vorzugslage am Südufer des Golfs von Ajaccio, die Porticcio zu einem für Bewohner wie Besucher unvergleichlichen Ort macht. Nur 15 mn vom Flughafen Napoléon Bonaparte entfernt und gegenüber der Kaiserstadt gelegen, deren Dächer, Zitadelle und Hafen man auf der anderen Seite des Golfs sieht, besitzt Porticcio eine aussergewöhnliche Natur und Menschen, die seinen Ruf einer Urlaubsregion voller Dynamik und Leben begründen, das ganze Jahr hindurch ideal für Erholung, Entspannung und Freizeit.
Porticcio erstreckt sich entlang des Ufers, geht aber auch ins Hinterland über. Wohnanlagen mit Teils prachtvollen Ziergärten sind die ersten Wahrzeichen der Gemeinde. Wer sich in ihnen aufhält, wird am Spätnachmittag von den Düften des Jasmins und des Geissblatts berauscht werden. Restaurants und Hotels liegen an der Strasse oder sind im Grünen versteckt.
Zahlreiche Cafés, Eisdielen, Handwerksläden und Geschäfte bringen Leben in die Gemeinde und sorgen für Qualitätsferien in vollständig erhaltener Natur. Was aber hauptsächlich Porticcios Ruf ausmacht, sind seine feinsandigen Strände und sein mildes Mittelmeer-Kleinklima. Ein endlos langer Sandstrand, gesäumt von glasklarem Wasser mit sanften Blautönen hat als einzige Begrenzung Ajaccio und westlich davon die einzigartig geschnittenen Blutinseln, mit einem täglich unterschiedlichen aber immer grandiosen Sonnenuntergang. Der für Familienferien geeignete Strand wird gepflegt und sauber gehalten. Er ist wie geschaffen für alle Meeresfans und für alle sportlichen oder spielerischen Aktivitäten im Wasser.
Beim Entlanggehen am Strand entdecken viele den Genuesenturm von Capitello, über den es eine Sage aus Gerüchten und Zorn gibt. Richtet man den Blick auf die macchiabedeckten Hügel, erkennt man in der Ferne noch einen Turm, viereckig diesmal, den man Turm von Frasso nennt oder « Die Sarazenin »und der an die dunklen Zeiten erinnert, als Korsika unaufhörlich besetzt wurde und um seine Freiheit kämpfen musste. Wer sich den Besuch zutraut, nimmt den weiten Spazierweg, der hinter dem Friedhof beginnt. Die Schönheit des Anblicks wird reich für die aufgewendete Mühe entschädigen.